Zwei Projekte im Alb-Donau-Kreis erhalten Fördergeld zur Beratung für Menschen mit Behinderung

Veröffentlicht am 26.04.2018 in Pressemitteilungen

Berlin, 26.04.2018 – Die Lebenshilfe Donau-Iller und der Selbsthilfe Körperbehinderter Landesverband Baden-Württemberg erhalten je rund 250.000 Euro und 210.000 Euro vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales für niedrigschwellige Beratungsangebote. Die Ulmer Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis begrüßte die Förderung von Bundesseite als wichtige Unterstützung der Arbeit für und mit Menschen mit Behinderung.

 

„Es ist schön, dass im Alb-Donau-Kreis gleich zwei Projekte vom Arbeitsministerium finanziell gefördert werden,“ erklärte Hilde Mattheis. „Mit diesem Geld kann in Blaubeuren eine unabhängige Teilhabeberatung für Menschen mit Behinderung entstehen. Dieser zusätzliche Standort ist wichtig, um ein flächendeckendes und niedrigschwelliges Angebot zu schaffen.“

Die Lebenshilfe Donau-Iller möchte mit den Projektgeldern vor allem die Beratung für die Teilhabe am Arbeitsmarkt nutzen. Sie setzt dabei auf Peer-Beratung, d.h. Beratende und Hilfesuchende haben beiderseits kognitive oder psychische Teilhabebeeinträchtigungen. „Wir wissen, wie wichtig gute Arbeit für ein erfülltes Leben und soziale Bindungen ist.“, meinte Mattheis. „Unser Ziel ist es deshalb, alle Menschen in Arbeit zu bringen. Daher unterstütze ich voll und ganz das Ziel der Lebenshilfe, für Menschen mit Behinderung ein reguläre, sozialversicherungspflichtige Arbeit zu finden.“

 

Das Bundesprojekt „Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“, mit dem die beiden Träger im Alb-Donau-Kreis gefördert werden, wurde durch das von SPD und Union 2016 verabschiedete Bundesteilhabegesetz geschaffen. Jährlich stehen 58 Millionen Euro zur Förderung bereit.

 

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