„Wenn, dann will ich auch mitschwätzen“ Kommunalpolitikerinnen beim SPD-Frauenempfang

Veröffentlicht am 16.03.2016 in Veranstaltungen

„Der Frauenanteil in den Parlamenten ist zu niedrig. Nur wenn Frauen sich beteiligen, können auch Fraueninteressen durchgesetzt werden. Deshalb stellen wir hier Vorbilder vor, um weitere Frauen zum Engagement zu motivieren“, schilderte die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis das Anliegen des Frauenempfangs. Gabriele Werner und Birigt Fetzer berichteten am vergangenen Sonntag im Ulmer Haus der Donau aus ihrem kommunalpolitischen Alltag.

Als einzige Frau sitzt Gabriele Werner im Gemeinderat von Asselfingen. „Ich will am Ort nicht nur wohnen, man will dann auch mitgestalten“, war ihre Motivation für die Kandidatur, als sie darum gebeten wurde. Dies war bei Birgit Fetzer, Ortsvorsteherin von Urspring, ähnlich. Nachdem klar war, dass sie in Urspring Wurzeln schlägt, war die Zeit für ihr Engagement gekommen. „Wenn, dann will ich auch mitschwätzen“, dachte sie als nach Kandidaten gesucht wurde.

Den großen Charme der Kommunalpolitik sieht Fetzer in der persönlichen Begegnung: „Als Ortsvorsteherin bin ich Ansprechpartnerin für die Leute, die einfach vorbeikommen, wenn sie ein Anliegen haben. Man kennt fast alle persönlich“. Allerdings müsse man auch lernen, nicht alles persönlich zu nehmen. „Einige nehmen auch Abstand, denn man kann es nie allen recht machen“, bedauerte Werner die Auswirkungen von kontroversen Entscheidungen. Sie wünscht sich auch noch mehr weibliche Mitglieder im Gemeinderat, „damit ich in manchen Diskussionen nicht so allein dastehe“.

Dies konnte Moderatorin Andrea Schiele nur bekräftigen: „Es geht darum, in dem Anteil in dem wir auf der Welt sind, auch wahrgenommen zu werden“, appellierte die Kreisvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Andrea Schiele an alle Gäste, sich einzubringen. 

 

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