THW erhält zusätzlich gut 36.000 Euro und personelle Stärkung der Geschäftsstelle

Veröffentlicht am 29.02.2016 in Pressemitteilungen

Die THW-Ortsverbände in Blaubeuren, Ehingen und Ulm profitieren erheblich von den zusätzlichen acht Millionen Euro Selbstbewirtschaftungsmitteln, die der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages auf Initiative der SPD-Fraktion zur Verfügung gestellt hat. Das gibt die Ulmer SPD-Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis bekannt.

„Insgesamt 36317,52 Euro mehr kommen den Helferinnen und Helfern im laufenden Jahr zugute, um ihrer wichtigen Arbeit im Zivil- und Katastrophenschutz nachzugehen“, so Mattheis. Davon entfallen 11.075,31€ auf Blaubeuren, 10.648,87 € auf Ehingen und 14.593,34€ auf Ulm. „Das ist eine deutliche Steigerung von bisher 57719,44 Euro auf nunmehr 94036,96 Euro im laufenden Jahr“. Die Erhöhung der so genannten SB-Mittel wurde im Bundeshaushalt auch für die Jahre 2017 und 2018 verankert.

„Das Geld wird dringend benötigt, zumal auch das THW und seine Liegenschaften mit steigenden Energie-, Versorgungs- und Entsorgungskosten zu kämpfen haben“, betont Mattheis.

Über die genaue Schwerpunktsetzung bei der Mittelverwendung kann jeder Ortsverband weitgehend selbst entscheiden. So finanzieren die deutschlandweit 668 THW-Ortsverbände damit nicht nur Betrieb, Wartung und Ausstattung ihrer Liegenschaften und Fahrzeuge sondern z. B. auch die Ausbildung der insgesamt rund 83.000 Helferinnen und Helfer.

Darüber hinaus bekommt die für die Region zuständige Geschäftsstelle in Biberach zwei zusätzliche hauptamtliche Kräfte, einen Sachbearbeiter Einsatz und einen Bürosachbearbeiter Ausstattung/Technik. „Damit wollen wir die Ehrenamtlichen von zeitaufwändigen Zusatzaufgaben entlasten“, erläutert die Abgeordnete Mattheis. Vor allem die lästigen Geräteprüfungen sollen in Zukunft von Hauptamtlichen übernommen werden.

 

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