Schritt für Schritt zu besserer Versorgung für Flüchtlinge

Veröffentlicht am 25.09.2015 in Pressemitteilungen

Berlin, 25.09.2015 – Der Bund-Länder-Gipfel zur Flüchtlingspolitik hat wichtige Verbesserungen für die gesundheitliche Versorgung von Flüchtlingen getroffen. Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Hilde Mattheis sieht diese Beschlüsse als Basis für weitere Schritte.

Es ist erfreulich, dass sich Bund und Länder auf Verbesserungen bei der gesundheitlichen Versorgung von Flüchtlingen geeinigt haben“, erklärte die Bundestagsabgeordnete. „Dazu zählen die Verbesserung des Impfschutzes und des stärkeren Zugangs zu psychologischer Betreuung. Auch die Schaffung der Rahmenbedingungen für die Einführung der Gesundheitskarte für Flüchtlinge von Seiten des Bundes zeigen, dass wir eine bessere Versorgung einführen.  

Entscheidend wird nun sein, dass alle Bundesländer die Vorgaben zur Versorgung auch umsetzen, insbesondere bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte. Wie mehrere Bundesländer bereits beweisen, führt diese zu einer deutlich schnelleren, unkomplizierteren und qualitativ besseren medizinischen Versorgung. Ideologische Scheuklappen von konservativer Seite sind da völlig fehl am Platze.

Unsere Arbeit als Gesetzgeber ist aber in dem Bereich nicht abgeschlossen. Nun kommt es darauf an die Koordinierung der Leistungen besser zu steuern und im Zuge der Task-Force konkrete Ansprechpartner für Gesundheitsleistungen zu schaffen. Es kann nicht sein, dass Unternehmen, die Medizintechnik und Impfstoffe bereitstellen, nicht wissen, an wen sie liefern sollen, weil es keine konkreten Ansprechpartner und Zuständigkeiten gibt. Um Engpässe auszugleichen, sollte zudem der Vorschlag der Ärztekammern aufgegriffen werden,  Studierende und Lehrende der Universitätskliniken sowie Ärzte im Ruhestand für die erforderliche personelle Unterstützung bei der Erstuntersuchung um Unterstützung zu bitten.

 

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