Rückkehr zur Parität

Veröffentlicht am 07.12.2015 in Pressemitteilungen

Anlässlich der finanziellen Entwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung im 3. Quartal 2015 mit einem bisherigen Defizit von 400 Millionen Euro äußert sich die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion:

Angesichts der eingefahrenen Defizite werden die Krankenkassen ihre Zusatzbeiträge erhöhen. Das trifft allein die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die Beruhigungsrhetorik von Seiten der Union hilft da nicht. Stattdessen muss nun ernsthaft über eine Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung gesprochen werden. Wenn sich die Union hier verweigert, muss sie den Beitragszahlern erklären, warum sie die Last steigender Krankenkassenbeiträge allein schultern sollen.

Mittel- und langfristig braucht es sowohl eine Reform für eine stärkere Beitragsstabilität als auch Reformen zur finanziellen Sicherheit innerhalb des Krankenkassensystems. Die von der SPD vorgeschlagene Bürgerversicherung soll beide Anforderungen erfüllen. Daher werben wir weiterhin für dieses Konzept eines gerechten und solidarisch finanzierten Gesundheitssystems.

 

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