Mittelfristige Maßnahmen für Blaustein

Veröffentlicht am 02.08.2015 in Pressemitteilungen

„Den Tunnel haben die meisten abgeschrieben, aber welche mittelfristigen Maßnahmen sind möglich?“, fragt die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis bei ihrem Besuch mit ihrer Fraktionskollegin Annette Sawade in Blaustein. Bauamtsleiter Joachim Müller erläuterte den beiden Parlamentarierinnen die Ideen der Stadt für die Ortsumgehung der B28. Dabei geht es vor allem um den Bahnübergang in Klingenstein und Ehrenstein.

Dass die 1996 in einem Bürgerentscheid entstandene Tunnellösung nicht so einfach zu realisieren ist und auch nicht mehr ganz oben auf dem Wunschzettel der Menschen in der Gemeinde steht, wurde bei dem Gespräch mit Bauamtsleiter Müller und Stadtrat Jürgen Dannwolf im Rathaus schnell deutlich. Stattdessen soll im Rahmen des Eisenbahn- Kreuzungsgesetzes der schienengleiche Bahnübergang beseitigt werden. Mit einer Fußgängerüberführung in Klingenstein und einer Unterführung in Ehrenstein soll die B28 leichter überquert werden können. Tempolimit und Tempokontrollen sowie Schaffung von Radwegen gehören ebenfalls zu den Wünschen der Stadt. Dadurch erhofft sich die Stadt eine Entlastung der Ortsdurchfahrt und Entwicklungspotenzial für Wohn- und Gewerbegebiete in der Umgebung.

Mattheis hatte ihre Fraktionskollegin Sawade in den Wahlkreis geholt, weil diese als Berichterstatterin für Baden-Württemberg maßgeblich an der Entscheidung beteiligt ist, welche Verkehrsprojekte welche Priorität im neuen Bundesverkehrswegeplan erhalten. „Wir wollen uns die Situation persönlich vor Ort anschauen und nicht am Reißbrett entscheiden“, willigte Sawade ein. Auch der SPD-Kreisvorsitzende Bernhard Gärtner und die AsF-Kreisvorsitzende Andrea Schiele nutzten die Gelegenheit, sich über die Verkehrspolitik zu informieren.

 

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