Mattheis: Mehr Organspenden sind ein Hoffnungsschimmer, aber strukturelle Reformen bleiben nötig

Veröffentlicht am 11.01.2019 in Pressemitteilungen

Berlin, 11.01.2019 – Die Deutsche Stiftung Organspende (DSO) berichtet, dass die Organspendezahlen 2018 das erste Mal seit Jahren wieder deutlich gestiegen sind. Die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis, Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion für Organspende begrüßt die Zahlen, mahnt aber strukturelle Verbesserungen an.

„Eine Steigerung um 20% auf 955 Spender ist ein Hoffnungsschimmer für die Organspende in Deutschland“, erklärte Mattheis. „Wir können hoffen, dass wir damit die Talsohle durchschritten haben. Aber wir dürfen uns nicht auf gestiegenen Zahlen ausruhen.“

„Ursache der weiterhin niedrigen Transplantationsrate in Deutschland sind strukturelle und organisatorische Probleme in den Krankenhäusern“, führte Mattheis aus. „Wir werden deshalb im Bundestag in der kommenden Woche über einen Gesetzentwurf beraten, der diese Probleme angeht. Hier geht es um die dringend nötige Stärkung von Transplantationsbeauftragten und die medizinische Förderung insbesondere von kleinen Krankenhäusern, die bisher überhaupt nicht die Möglichkeit haben, die medizinischen Tests durchzuführen, die zwingend für eine mögliche Organentnahme vorgeschrieben sind. Ich bin zuversichtlich, dass wir damit einen echten Durchbruch für das Transplantationssystem in Deutschland erreichen.“

 

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