Mattheis diskutiert in Munderkingen über Sterbehilfe

Veröffentlicht am 27.10.2015 in Veranstaltungen

Wie ist ein Sterben in Würde möglich? Welche Hilfe im Sterben oder Hilfe zum Sterben soll es geben? Am Tag der Verabschiedung des Gesetzes in Berlin wird die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis diese Fragen mit den Menschen im Wahlkreis diskutieren. Am Freitag, 6.11. werden in Munderkingen Expertinnen und Interessierte ihre Standpunkte und Anliegen vortragen. „Das hohe Interesse an den bisherigen Veranstaltungen im Wahlkreis zeigt, wie wichtig es ist, sachlich und sensibel über dieses Thema zu diskutieren“, so Mattheis.

In Munderkingen treffen sich auf Initiative der gesundheitspolitischen Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Hilde Mattheis um 19:30 Uhr die Fachärztin Birgit Schmucker, die Einsatzleiterin der Hospizgruppe Ehingen Ute Häußler und der Fachanwalt für Medizinrecht Matthias Wonschik. Die Diskussion findet im Zentrum für Medizin, Pflege und Soziales in der Schillerstraße 14 statt.

Am Vormittag des 6. November wird der Bundestag über die Sterbehilfe abstimmen. Zu diesem Thema gehen die Meinungen auch innerhalb der Fraktionen auseinander und dem Bundestag liegen mehrere Gesetzentwürfe vor. Die Standpunkte gehen von einem Verbot der Sterbehilfevereine über eine gesetzliche Regelung des ärztlich assistierten Suizids bis hin zur Stärkung des Selbstbestimmungsrechts am Ende des Lebens. Allen Positionspapieren ist gemein, dass die Palliativmedizin, also die Medizin zur Schmerzlinderung am Ende des Lebens, und die Hospizarbeit gestärkt werden müssen. Zu dieser wichtigen Abstimmung will Mattheis im Alb-Donau-Kreis mit Experten und Interessierten den grundsätzlichen Umgang mit Alter, Krankheit und Tod sowie die Achtung des Lebens und den Wunsch nach Selbstbestimmung thematisieren.

Informationen und Anmeldung sind unter Telefon 07316026771 oder hilde.mattheis.wk01@bundestag.de möglich.

 

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