Keine arzneimittelpolitischen Schnellschüsse - Pharma-Dialog zu Ende bringen

Veröffentlicht am 20.10.2015 in Pressemitteilungen

Die Apotheker Zeitung berichtet am 19.10. von der Bereitschaft von Maria Michalk, gesundheitspolitischer Sprecherin der Union, die Ausschreibungen bei Impfstoffen abzuschaffen. Dazu erklären die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Hilde Mattheis und die Berichterstatterin für Arzneimittel, Martina Stamm-Fibich:

„Das Ende des Pharma-Dialogs rückt näher und in vorauseilendem Gehorsam werden bereits 
Ankündigungen in die Welt gesetzt, was als Ergebnis im Gesetz geändert werden müsse. Für die pharmazeutische Industrie sind das verfrühte Weihnachtsgeschenke.

Dass über die Ausschreibungspraxis nachgedacht wird ist kein Geheimnis. Bemerkenswert ist die Ankündigung von Maria Michalk dennoch, weil Gesundheitsminister Gröhe und die Spitzen der Koalitionsfraktionen sich einig sind, mit Forderungen nach Erleichterungen für die Industrie bis zum Abschluss des Pharma-Dialogs zu warten. Vorzeitige Versprechungen erschweren den Beteiligten unnötigerweise die Verhandlungen. Ob ihr Vorstoß zum jetzigen  Zeitpunkt besonders hilfreich war, muss Frau Michalk mit Minister Gröhe klären. Notwendig sind überstürzte Handlungen in keinem Fall, denn die Impfstoffversorgung der Bevölkerung ist in vollem Umfang gesichert.“

 

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