Hilde Mattheis lobt ehrenamtliches Engagement in der Ulmer Flüchtlingshilfe

Veröffentlicht am 16.09.2016 in Veranstaltungen

Ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingshilfe und persönliche Begegnungen sind Gold wert: So lautet das Fazit der Diskussionsveranstaltung „Herausforderungen der Flücht-
lingspolitik“, zu dem die SPD-Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis dieser Tage geladen hat-
ten. Mehr als 50 Gäste aus der Region Ulm und Alb-Donau waren in den Ulmer Ratskeller ge-
kommen, der Nebenraum, in dem die Veranstaltung stattfand, war bis auf den letzten Platz be-
setzt. Als Referenten mit dabei waren Wolfgang Erler vom Flüchtlingsrat Ulm/Alb-Donaukreis und Lothar Klatt, der das Asylcafé in Ulm betreibt.

Hilde Mattheis lobte zu Anfang der Veranstaltung die „vielen ehrenamtlichen Ansätze der Flüchtlingshilfe hier in Ulm“. „Die Probleme und Herausforderungen sind dadurch aber nicht verschwunden“, sagte sie und ergänzte: „Unsere generelle positive gesellschaftliche Haltung in der Flüchtlingshilfe darf nicht ins Rutschen kommen.“

Und dass es eine positive gesellschaftliche Haltung bei diesem Thema gibt, betonte auch Wolf-
gang Erler vom Flüchtlingsrat: „Die Zahl der Menschen, die sich bei uns engagieren wollen, ist in letzter Zeit förmlich explodiert“, sagte er. Die Herausforderungen blieben. „Wir haben Aufga-
ben zu lösen, die sich nicht in ein paar Wochen bewältigen lassen.“ Lothar Klatt vom Asylcafé Ulm ergänzte: „Zu uns kommen manchmal Leute mit schweren Traumata.“

In der anschließenden Diskussion tauschten sich die Gäste über Einzelfälle in der Flüchtlings-
hilfe aus, gaben sich gegenseitig Tipps oder verwiesen auf Fachleute.

Alle Anwesenden waren sich einig: Persönliche Begegnungen mit Flüchtlingen und Asylbewer-
bern sind wichtig. Oder wie es ein Gast ausdrückte: „Die Menschen sollen hingehen zu den Flüchtlingen und sie kennenlernen. Nur durch Unwissenheit entstehen Vorurteile.“

 

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