Hilde Mattheis drängt auf Maßnahmen zur Eindämmung der Glücksspielsucht

Veröffentlicht am 11.11.2011 in Pressemitteilungen

Zu dem, von der SPD eingebrachten, Antrag über Maßnahmen zur Bekämpfung der Glücksspielsucht erklärt die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis, dass gesetzliche Regelungen dringend benötigt werden. Auch in Ulm ist zu erkennen, dass das Automaten-Glücksspiel zunehmend zu Problemen führt. "Es ist wichtig, dass endlich Maßnahmen getroffen werden, die dem immer weiter ausufernden Glücksspiel Einhalt gebieten" so die Bundestagsabgeordnete.

Gerade für Spielhallen, die vielerorts wie Pilze aus dem Boden schießen, sieht Mattheis dringenden Handlungsbedarf. Daher fordert die Bundestagsabgeordnete: "Kommunen müssen mit Rechtsmitteln ausgestattet werden um sich gegen den Wildwuchs der Spielhallen wehren zu können" und verweist auf den Söflinger Klosterhof in Ulm. Hier soll in einem traditionsreichen Stattteilzentrum, welches unter Denkmalschutz steht, eine Spielhalle eröffnet werden. Da der Klosterhof ein Mischgebiet ist, hat die Stadt keine Rechtsmittel, gegen die Pläne vorzugehen. Daher unterstützt Hilde Mattheis auch die Bestrebungen der baden-württembergischen Landesregierung Spielhallen nicht weiter im Gewerberecht, sondern im Glücksspielrecht zu führen und hofft, dass ähnlich klare Signale auch von der Debatte im Bundestag ausgehen.
Besondere Aufmerksamkeit soll hierbei dem Jugendschutz zukommen. Aktuelle Studien legen nahe, dass sich die Anzahl der Jugendlichen, die mit Glücksspiel Erfahrungen gemacht haben, in den letzten 10 Jahren verdoppelte. Ca. 15% haben im letzten Jahr an einem Spielautomaten um Geld gespielt. Hiervon entwickelte jeder zehnte eine Suchtproblematik. "Es kann nicht sein, dass Glücksspielautomaten ohne Alterskontrolle zugänglich sind" betont die Bundestagsabgeordnete.
"Es ist wichtig, das Glücksspiel als gesamtgesellschaftliches Problem zu verstehen und hierauf adäquate Antworten zu finden" so Hilde Mattheis. Den rapiden Anstieg des Automaten-Glücksspiels verdeutlichen die Umsätze der Branche: alleine die führende Firmengruppe erwirtschaftete über 1,5 Milliarden Euro im Jahr 2010 und steigerte somit dem Umsatz um 22% gegenüber dem Vorjahr.

 

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