Hilde Mattheis besucht Tafelladen in Ulm

Veröffentlicht am 04.02.2020 in Pressemitteilungen

(v.l.) Hilde Mattheis, Claudia Steinhauer und Alexander Weigold im Ulmer Tafelladen

Ulm, 05.02.2020 – In den Tafelläden in Ulm und Alb-Donau wird Essen, welches sonst in Müllcontainern wandert, an bedürftige Menschen ausgegeben. Hilde Mattheis informierte sich am 04.02. im Tafelladen Ulm über das Konzept.

„Die Arbeit der Ehrenamtlichen nach dem Prinzip „Lebensmittel sind zu gut für die
Tonne“ ist vorbildlich“, erklärte Hilde Mattheis. „Es kann und darf nicht sein, dass in
unserer Gesellschaft so viel Essen weggeschmissen wird, während sich andere kaum eine
warme Mahlzeit leisten können. Die Tafelläden wirken dem entgegen.“


Zahlreiche Ehrenamtliche waren bei Mattheis‘ Besuch bereits damit beschäftigt die
abgeholten Lebensmittel zu sortieren und in die Regale einzuräumen. In den Tafelläden
in Ulm und im Alb-Donau-Kreis werden qualitativ einwandfreie Lebensmittel, welche
sonst in den Müllcontainern der Supermärkte laden würden, an bedürftige Menschen zu
etwa einem Drittel des regulären Ladenpreises verkauft. Der Leiter des Ulmer Tafelladens
Alexander Weigold betonte das tatkräftige Engagement und die Wichtigkeit seiner
ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen. Auch berichtete er der Bundestagsabgeordneten Hilde
Mattheis, dass sich unter den Kunden viele ältere Menschen befinden, welche von
Altersarmut betroffen sind.

Für den Ausbau einer bundesweiten Tafel-Logistik, welche
große Lebensmittelspenden aufnehmen und regional verteilen, setzt sich Claudia
Steinhauer, die Ansprechpartnerin der hiesigen Tafelläden gemeinsam mit der Tafel
Deutschland ein. Die Tafel Deutschland fordert die staatliche Unterstützung zur
Grundfinanzierung der Tafel-Arbeit.

„Eine Anerkennung, auch finanzieller Art, für diese Art für Bedürftige ist richtig“ sagte
Mattheis. „Gleichzeitig muss die Politik härter daran arbeiten, Armut zu reduzieren. Die
Grundrente, die wir als SPD vorantreiben, ist dazu ein kleiner Baustein unter vielen. Es
tut mir persönlich weh, wenn in einem reichen Land wie dem unseren, Kinder oder alte
Menschen nicht wissen, woher die nächste warme Mahlzeit kommt. Damit dürfen wir
uns als Gesellschaft niemals zufrieden geben.“

 

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