Der Blick in die Glaskugel hilft Verschwörungstheoretikern

Veröffentlicht am 17.02.2016 in Pressemitteilungen

Berlin, 17.02.2016 – Die Frankfurter Rundschau berichtete am Mittwoch, dass den Krankenkassen aufgrund der gestiegenen Anzahl an Flüchtlingen in Deutschland, die nach 15 Monaten Aufenthalt in die gesetzliche Krankenversicherung eingegliedert werden, ein massives Finanzierungsdefizit entstünde. Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Hilde Mattheis verurteilt dies als Spekulation.

„Die angestellten Berechnungen sind ein Blick in die Glaskugel, die nicht nur Zahlen der Krankenkassen gedeckt sind“, monierte Mattheis. „Bisher hat keine Krankenkassen valide Daten, wie und ob Geflüchtete tatsächlich höhere Kosten verursachen als einheimische Versicherte. Es gibt bisher auch keine Zahlen, ob es ein Kostendefizit gibt und ob dieses durch Flüchtlinge vergrößert wird. Derartige Aussagen sind damit reine Spekulation.

In der gesellschaftlichen Diskussion, in der wir uns befinden, sollten es alle tunlichst vermeiden, Mutmaßungen über entstehende Kosten anzustellen, sondern sich an die Fakten halten. Alles andere ist leider Wasser auf die Mühlen jener, die mit Verschwörungstheorien Stimmung gegen Flüchtlinge und Zuwanderer machen.“ 

 

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