Blutspender gesucht

Veröffentlicht am 14.06.2016 in Pressemitteilungen

Heute ist Weltblutspendetag. Eine Spende kann Leben retten, betont die Ulmer Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion.

„Blut spenden ist einfach und die Wirkung ist enorm“, meint Mattheis. „Die Krankenhäuser sind auf die hohe Spendenbereitschaft der Bevölkerung angewiesen, gerade in Ferien- und Urlaubszeiten, in denen es immer wieder zu Engpässen bei der Versorgung kommt.“ Etwa 3% der Bevölkerung spendet Blut, erlaubt wäre es aber nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes für rund ein Drittel der Deutschen. „Wir haben hier noch deutlich Luft nach oben. Deshalb ist der Weltblutspendetag ein willkommener Anlass, sich für eine Spende zu entscheiden.“

„Gleichzeitig müssen wir weiter Druck machen bei den Ausschlusskriterien für bestimmte Spendergruppen. Natürlich stehen die Risikoselektion und die Kontrolle der Spenden an oberster Stelle. Aber es ist nicht erklärbar, dass es in Deutschland homosexuellen Männern pauschal verboten ist, Blut zu spenden. Hier sollte eine Änderung der Richtlinien vorgenommen werden, so dass tatsächlich diejenigen mit riskanten Sexualpraktiken ausgeschlossen werden – unabhängig ihrer sexuellen Orientierung!“, fordert die Bundestagsabgeordnete.

Nach den Richtlinien der Bundesärztekammer sind Männer, die mit Männern Sex haben (MSM) von der Blutspende ausgeschlossen. Der Europäische Gerichtshof hatte 2015 geurteilt, dass der generelle Ausschluss von MSM unzulässig ist und die Mitgliedstaaten ihre nationalen Regeln dahingehend überprüfen sollen.

 

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