Bessere Beratung für pflegende Angehörige notwendig

Veröffentlicht am 07.03.2016 in Pressemitteilungen

Anlässlich der Veröffentlichung des AOK-Pflegereportes erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Hilde Mattheis, MdB:
 
„Wir müssen die Beratungsleistungen für pflegende Angehörige durch das anstehende Pflegestärkungsgesetz III deutlich verbessern, damit Unterstützung auch dort ankommt, wo sie dringend benötigt wird.“, betont Hilde Mattheis.
 
Mit dem heute veröffentlichten AOK Pflege-Report 2016 wird deutlich, dass pflegende Angehörige die zusätzlichen Unterstützungsangebote der gesetzlichen Pflegeversicherung zwar kennen, aber nur sehr wenige sie in Anspruch nehmen. Gleichzeitig sagt ein Viertel der Befragten, dass sie gerade die angebotenen Leistungen durch Pflegedienst, Tages-, Kurz- und Verhinderungspflege benötigen würden.
 

Rund 2,7 Millionen Menschen leben mittlerweile mit einer Pflegebedürftigkeit. Davon werden 2 Millionen zu Hause gepflegt, 65 Prozent von ihnen werden ausschließlich von den Angehörigen betreut.
 
In dieser Legislaturperiode konnten wir durch die Pflegereformen deutliche Verbesserungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen erwirken. Dazu gehören bessere Angebote der Kurzzeit- und Verhinderungspflege, die Familienpflegezeit, eine bessere soziale Absicherung für pflegende Angehörige in der Renten- und Sozialversicherung sowie die anstehende Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes und damit eine deutliche Ausweitung der Leistungen.
 

 

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