Armutsbekämpfung ist auch Gesundheitspolitik

Veröffentlicht am 08.06.2016 in Pressemitteilungen

Vom 06. bis 10. Juni findet die Aktionswoche Schuldnerberatung 2016 unter dem Thema „Schulden und Krankheit“ statt. Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Hilde Mattheis begrüßt die Aktion zur Sensibilisierung des Themas und die Forderungen der AG Schuldnerberatung.

„Wir wissen seit Jahren, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen Armut und Gesundheit gibt“, erklärte Mattheis. „Armut und Überschuldung ist oftmals Grund für Erkrankungen. Anders herum haben oftmals Schulden ihre Ursache in einer Erkrankung, da diese mit Arbeitsplatzverlust und Geldeinbußen verknüpft ist. Deshalb ist Sozial- und Verteilungspolitik, die Armut bekämpft, immer auch Gesundheitspolitik.“

Die Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung hat anlässlich der Aktionswoche eine Reihe von Forderungen aufgestellt. So sollen alle Menschen ein Recht auf eine Schuldnerberatung erhalten. Die Beratungsstellen sollen gesichert finanziert werden. Zudem soll die gesetzliche Krankenversicherung für Kleinselbstständige mit niedrigen Einkommen geöffnet werden.

Hilde Mattheis unterstützt diese Forderungen: „Mit der solidarischen Bürgerversicherung will die SPD eine Krankenversicherung für alle Bürger anbieten. Angestellte, Beamte und Selbstständige sollen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit einzahlen können und somit von der Solidarität der gesamten Versichertengemeinschaft profitieren können.“

Zum Abschluss der Aktionswoche wird Hilde Mattheis am Freitag mit Gesundheits- und Sozialexperten zu dem Thema diskutieren.

 

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