Von Repression zu Regulierung. Neue Wege in der Drogenpolitik

Veröffentlicht am 17.09.2015 in Pressemitteilungen

Hilde Mattheis, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion

Burkhard Blienert, Berichterstatter Drogen & Sucht der SPD-BundestagsfraktionundKoordinator des AK Drogenpolitik der FES

Der von Burkhard Blienert MdB koordinierte Arbeitskreis Drogenpolitik bei der Friedrich-Ebert-Stiftung hat sein Positionspapier mit dem Titel: „Von Repression zu Regulierung. Eckpunkte einer sozialdemokratischen Drogenpolitik“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Das von Experten aus Wissenschaft, Politik und Praxis erarbeitete Papier stellt einen Rahmen dar, auf dessen Grundlage eine alternative und progressive Drogenpolitik diskutiert werden kann.

„Die bisherige Drogenpolitik – gerade auch in Hinblick auf Cannabis – ist gescheitert, das macht das Papier ganz klar. Der Ansatz der Repression konnte den Cannabis-Konsum nicht eindämmen, er kriminalisierte lediglich die Konsumierenden. Ziel einer sozialdemokratischen Drogenpolitik muss es daher sein, die Kriminalisierung und Stigmatisierung der Konsumierenden zu beenden und im Gegenzug Maßnahmen der Prävention, Beratung und Hilfe auszubauen.

Es ist Zeit für neue Akzente in der Drogenpolitik! Es wird nun darum gehen, für diesen neuen Weg aktiv zu werben und Debatten sowie ein Umdenken in Teilen von Politik und Gesellschaft  anzustoßen.“ 

Das Papier ist online abrufbar unter: http://library.fes.de/pdf-files/iez/11582.pdf

 

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