Wohnungsnot: Stärkeres finanzielles Engagement gefordert

Veröffentlicht am 17.02.2017 in Pressemitteilungen

Ulm – Angesichts von immer mehr Menschen in Baden-­Württemberg, die auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum sind, fordert die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis stärkeres finanzielles Engagement der Landesregierung. Die Wohnungsbaumittel im Südwesten müssten von 250 auf 300 Millionen Euro aufgestockt werden.

Über diese und andere Herausforderungen der Wohnungsbaupolitik in Baden-­Württemberg und Ulm will Hilde Mattheis mit der parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesbauministerium, Rita Schwarzelühr-­Sutter, diskutieren – am 2 März, von 15 bis 16.30 Uhr, im Weststadthaus in Ulm.

„Wir müssen verhindern, dass es bei uns in Ulm auf dem Wohnungsmarkt bald auch Horror‑Mieten wie in München, Heidelberg oder Stuttgart gibt“, sagt Mattheis. Die durchschnittliche Netto-­Miete („Kaltmiete“) in Ulm und Neu-­Ulm liegt aktuell bei 7,23 Euro pro Quadratmeter – sie ist damit geringer als beispielsweise in München (10,73 Euro pro Quadratmeter), Stuttgart (8,80), Heidelberg (8,40) oder Ludwigsburg (8,36).


„Die Stadt darf auf keinen Fall nachlassen im Wohnungsbau“, betont Mattheis. Sie unterstützt die Forderung des Vorsitzenden des Mietervereins Ulm/Neu-­Ulm, Martin Rivoir, nach einer „Wohnungsbauoffensive“ mit 700 neuen Wohneinheiten pro Jahr. Dies sei für den sozialen Frieden in der Stadt dringend notwendig, sagt Mattheis.


Lobend hebt sie ein Bauprojekt in der Ulmer Weststadt hervor, wo derzeit 102 neue Wohnungen entstehen. Dort werden zwei Altbauten abgerissen und durch insgesamt sieben neue Häuser ersetzt. Das Bauprojekt soll Ende 2019 fertiggestellt sein.


Im gesamten Ulm gab es Ende 2015 insgesamt 61.320 Wohnungen. Das bedeutete ein Anstieg um etwa 6000 Wohnungen gegenüber dem Jahr 2000.
„Wir dürfen auch im gesamten Baden-­‐‑Württemberg nicht dabei nachlassen, Menschen erschwingliche Wohnungen zu bieten“, so Mattheis weiter. Als zusätzlichen Impuls für mehr sozialen Wohnungsbau fordert Hilde Mattheis deshalb eine Aufstockung der Wohnungsbaumittel von 250 auf 300 Millionen Euro.

Zu der Diskussionsveranstaltung mit Hilde Mattheis, Rita Schwarzelühr-­Sutter, Frank Pinsler, Geschäftsführer der Ulmer Wohnungs-­ und Siedlungsgesellschaft (UWS) und Christoph Neis aus dem Vorstand der Ulmer Heimstätte am 2. März, von 15 bis 16.30 Uhr, sind alle Interessierten recht herzlich eingeladen. Fragen aus dem Publikum werden gerne beantwortet.

Veranstaltungsort ist das Weststadthaus, Moltkestraße 10, 89077 Ulm.
Anmeldung bitte unter hilde.mattheis.wk01@bundestag.de oder unter Telefon 07 31 / 6 02 67 71.

 

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