SPD-Rentenexperte Kapschack plädiert für Stärkung der gesetzlichen Rente

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Bei einem Fachgespräch über die Zukunft der Rente dieser Tage in Ulm hat sich der SPD-Bundestagsabgeordnete und Rentenexperte Ralf Kapschack für die Stärkung der gesetzlichen Rente starkgemacht – als zentrale Säule der Alterssicherung.

Kapschack war auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Hilde Mattheis nach Ulm gekommen. Etwa 30 interessierte Gäste wollten sich das Fachgespräch nicht entgehen lassen.

„Wer ein langes Arbeitsleben hinter sich hat, darf nicht arm und auf staatliche Hilfe angewiesen sein“, sagte Mattheis gleich zu Beginn. Sie forderte eine Rentenreform, die dem Risiko von Altersarmut entgegenwirkt: „Die demografische Entwicklung, die zunehmenden Brüche in den Erwerbsbiografien und vieles mehr machen diese Reform notwendig“, betonte sie.

Um die gesetzliche Rente nachhaltig zu stärken, sprach sich Kapschack unter anderem für eine Erwerbstätigenversicherung aus. Zusätzlich müsse das bestehende Rentenniveau stabilisiert und erhöht werden. Außerdem plädierte er für die Einführung einer Solidarrente und die Verbesserung der Erwerbsminderungsrente. „Wer jahrelang gearbeitet hat, muss mehr Rente haben als das Grundsicherungsniveau“, sagte er.

Kritik übte Kapschack an der im Jahr 2002 eingeführten so genannte Riester-Rente. „Die Riester-Rente hat die Erwartungen nicht erfüllt“, sagte er. Nur jeder Vierte in der einkommensschwächsten Gruppe in Deutschland habe Ge-brauch von der Riester-Rente gemacht. „Die Zahl der Verträge ist außerdem zuletzt insgesamt gesunken“, so Kapschack.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete aus dem Bundestagswahlkreis Ennepe-Ruhr-Kreis II in Nordrhein-Westfalen führte aus, dass rund 60 Prozent der Beschäftigten in Deutschland einen Anspruch auf betriebliche Altersversorgung (BAV) hätten. 

Jedoch würden vor allem kleine und mittlere Betriebe und Branchen ohne Tarifbindung kaum betriebliche Altersversorgung anbieten.

Im Anschluss an das Fachgespräch zwischen Hilde Mattheis und Ralf Kapschack entwickelte sich eine lebhafte und kompetente Diskussion mit den versammelten Zuhörerinnen und Zuhörern.  

 
 

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