Mattheis: Wir stärken die Stellung der Hausärzte für bessere Versorgung auf dem Land

Veröffentlicht am 31.03.2017 in Pressemitteilungen

Berlin / Ulm, 31.03.2017 – Nach monatelangen Verhandlungen verabschieden Bund und Länder heute den Masterplan Medizinstudium 2020. Die Ulmer Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion hat diese Reform des Medizinstudiums mit erarbeitet und sieht darin einen wichtigen Schritt, um Hausärztemangel im ländlichen Raum zu bekämpfen.

„Wir wissen, dass in Baden-Württemberg viele Hausärzte in 10 bis 15 Jahren in Rente gehen werden. Bis dahin brauchen wir Absolventen, die für die Hausarzttätigkeit motiviert sind. Das wollen wir mit dem Masterplan Medizinstudium schaffen.“, erklärte Mattheis, die das Reformpaket heute mit unterzeichnet. „Dabei stärken wir konsequent die Allgemeinmedizin vom ersten Tag des Studiums an. Alle Studierenden müssen sich in der Allgemeinmedizin prüfen lassen, es werden entsprechende Lehrstühle an den Hochschulen aufgebaut und in ihrem praktischen Jahr können die Studierenden ein Praktikum als Hausarzt absolvieren. Die Botschaft an die Studierenden ist klar: Ein Hausarzt ist genauso wichtig und genauso kompetent wie jeder Facharzt auch.“

„Dieses Maßnahmenpaket wird abgerundet durch die Möglichkeit einer Landarztquote in der Verantwortung der Länder, die den Studierenden gemeinsam mit bereits existierenden Fördermöglichkeiten eine verlässliche Perspektive bieten kann, ihren Weg zum Traumberuf am und für Patienten anzutreten.“, führte Mattheis weiter aus. „Ich erwarte, dass die Länder, die Probleme haben, im ländlichen Raum Nachwuchs zu finden, davon Gebrauch machen. So kann garantiert werden, dass auch mittel- und langfristig ein Hausarzt in Schelklingen, Merklingen oder Berghülen zur Verfügung steht.“

 

(Foto: Die Verabschiedung des Masterplan Medizinstudium 2020 im Bundesgesundheitsministerium in Berlin am 31.03.2017)

 

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