Hilde Mattheis: Tourismus mit dem neuen UNESCO-Weltkulturerbe-status aktiv gestalten

Veröffentlicht am 07.08.2017 in Pressemitteilungen

Ulm, 07.08.2017 – Im Rahmen ihrer Sommertour durch den Alb-Donau-Kreis hat sich die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis mit Bürgermeistern der Zweckverbandes Heusteige getroffen, um über das Entwicklungspotential der Region durch die Entscheidung der UNESCO zum Weltkulturerbe „Eiszeithöhlen“ zu diskutieren.

„Die Entscheidung der UNESCO hat alle in der Region erfreut. Nun gilt es, die gestiegene Aufmerksamkeit für den Alb-Donau-Kreis aktiv zum Nutzen der Kommunen und BewohnerInnen zu gestalten“, war sich Mattheis mit den Bürgermeistern Karl Häcker aus Rammingen und Armin Bollinger (Asselfingen) einig. „Ein sanfter Anstieg der Besucherzahlen statt Massentourismus, der die Natur zerstört, sollte das Ziel sein.“

Die Kommunalvertreter verdeutlichten im Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten auch ihre Bedenken. Diese betreffen vor allem mögliche Auflagen durch den Denkmalschutz, die zusätzliche finanzielle Belastungen darstellen könnten. Insgesamt fällt es gerade den kleineren Gemeinden schwer, die nötigen Gelder für Projektentwicklungen bereitzustellen, da diese immer kofinanziert werden. Hier müsse zum Teil über eine Vollfinanzierung von Seiten des Landes nachgedacht werden.

„Ich halte es für sinnvoll, wenn Kommunen, Landkreis, Land und ggf. auch Bund hier an einem Strang ziehen und ein gemeinsames Konzept zur Tourismusentwicklung für die Region aufstellen“, erklärte Mattheis. „So können die Chancen und möglichen Probleme frühzeitig geklärt werden und die unterschiedlichen Ebenen kennen ihre finanziellen und organisatorischen Verpflichtungen.“ 

 

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